Schröpfen

Die meisten und wichtigsten Schröpforte befinden sich am Rücken des Patienten, aber auch am Bauch an den Beinen und am Po befinden sich Schröpfzonen.
Es ziehen über den gesamten Rücken Quersegmentierungen, die jeweils einen direkten Bezug zu inneren Organen bzw. Regelkreisen haben. Befinden sich Gelosen (Verhärtungen) in einem Segment, so haben wir hier einen diagnostischen Hinweis, welches Organsystem sich in einem gestörten Zustand befindet und haben gleichzeitig eine therapeutische Möglichkeit über die Behandlung dieser Gelose den kybernetischen Regelkreis (Erklärung siehe unten) wieder herzustellen.
Man unterscheidet beim Schröpfen das "trockene Schröpfen", das "blutige Schröpfen" und die Schröpfkopfmassage.
Je nachdem ob sich der Patient in einem Fülle- oder Leerezustand befindet, wird die entsprechende Schröpftherapie ausgewählt. Es wird in einer Glasglocke ein Vakuum erzeugt - mittels Flamme oder Pumpsog - und diese wird auf die zu schröpfende Stelle aufgesetzt.
Durch den Unterdruck wird das Gewebe angesogen und es entsteht eine "Beule".
Nach einiger Zeit zeigt sich eine bläuliche Verfärbung (Hämatom), was bedeutet, dass die Stauung aufgelöst wird.

Beim blutigen Schröpfen wird die Haut angeritzt und dann wird der Schröpfkopf aufgesetzt, und das "schlechte" Blut kann abfließen.
An dieser Stelle ein Zitat von Paracelsus

WO DIE NATUR EINEN SCHMERZ ERZEUGT, DA HAT SIE SCHÄDLICHE STOFFE ANGEHÄUFT UND WILL SIE AUSLEEREN .......".

Die Schröpftherapie ist ein Ausleitungsverfahren, die den kybernetischen Regelkreis wieder herzustellen vermag.

Kybernetischer Regelkreis:

Patient wird z.B. wegen Migräne geschröpft. Mit einem einzigen Schröpfkopf können sich Verspannungen im Schultergürtel lösen, am nächsten Tag Blähungen abgehen, der Stuhlgang sich normalisieren und Schmerzen an der Beinaussenseite verschwinden. Hier wurde am Schulterblatt geschröpft, welches die Zone für die Gallenblase ist. Die vorher genannten Symptome konnten sich regulieren, da sie alle zum Regelkreis "Gallenblase" gehören.
 

Eingestellt am 08.01.2015 von M. Wagner
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